Martin Gilens (Professor für Politikwissenschaften an der Princeton Universität) und Benjamin I. Page (Professor für Politikwissenschaften an der Stanford Universität) haben sich mal die Frage gestellt, ob demokratische Einflussnahme in den USA so funktioniert wie man sich das erhofft oder ob eventuell Wirtschaftseliten und Lobbygruppierungen Entscheidungsfindungsprozesse maßgeblich dominieren. Ich zitiere mal kurz:

„Multivariate analysis indicates that economic elites and organized groups representing business interests have substantial independent impacts on U.S. government policy, while average citizens and mass-based interest groups have little no independent influence. The results provide substantial support for theories of Economic Elite Domination and for theories of Biased Pluralism, but not for theories of Majoritarian Electoral Democracy or Majoritarian Pluralism.“

Nein? Doch! Ooh!

Die Studie in der sie das untersucht haben heißt „Testing Theories of American Politics: Elites, Interest Groups, and Average Citizens„.  Ich kenne jetzt keine vergleichbare Studie für den europäischen Raum, glaube aber nicht, dass das Ergebnis hier großartig anders wäre.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s