…wie eine Atomkatastrophe ganz ohne Jahrhunderterdbeben aussehen könnte wird gerade im US-amerikanischen Nebraska vorgeführt. Das Hochwasser eines lokalen Flusses hat das Kraftwerk erreicht und inzwischen werden Probleme gemeldet. Grund zur Panik besteht noch nicht, aber so könnte es anfangen:

The Right Perspektiv

Kleiner Warnhinweis – ich habe die Qualität und Seriösität des verlinkten Nachrichtenmagazins nicht eingehend überprüft – aber für den ersten Überblick reicht es.

Update: Das Hochwasser des Missouri bedroht zurzeit zwei Atomkraftwerke: Fort Calhoun und die Cooper Nuclear Station. Fort Calhoun ist zurzeit vom Netz. Die amerikanische Atomaufsicht hat schon Anfang des Jahres den Hochwasserschutz bei diesem Atomkraftwerk bemängelt. Aufgrund des Hochwassers gab es am AKW Fort Calhoun Probleme mit der Stromversorgung. Dieselgeneratoren übernahmen die  Notstromversorgung der von der Außenwelt abgeschnittenen Reaktoren. Inzwischen ist die Stromversorgungn wieder hergestellt.

Süddeutsche Zeitung / contrAtom

Update II: Betroffen von dem Stromausfall war die Kühlung des Abklingbeckens. Die für die Kühlung zuständigen Dieselgeneratoren, die aufgrund des Blackouts die Energieversorgung übernahmen, liegen in Fort Calhoun außerhalb der Reichweite des Hochwassers – eine sehr gute Nachricht. Der Störfall wird von der US-amerikanischen Atomaufsicht auf der INES-Stufe 4 eingestuft.

Details zum Vorfall bietet dieses Radiogespräch mit Arnie Gunderson von Fairwinds.

Arnie Gunderson im Gespräch mit Robert Knightvon WBAI Five O\’Clock Shadow

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