Wie geplant hat die Betreibergesellschaft des Atomkraftwerks Fukushima TEPCO am Wochenende damit begonnen stark verstrahltes Wasser aus den Reaktoranlagen zu dekontaminieren. Doch schon wenige Stunden nach Inbetriebnahme musste die Anlage wieder gestoppt werden. Laut Tepco sind die Strahlenwerte innerhalb der Wiederaufbereitungsanlage zu schnell und zu stark gestiegen. Die Ursache hierfür blieb unklar. Wann mit der Dekontamination fortgefahren werden kann, ist zurzeit ungewiss.

Ziel von TEPCO ist es, zur Kühlung der havarierten Reaktoren nicht weiter Frischwasser zu nutzen. Stattdessen soll das aufbereitete Wasser aus der Dekontamination zur Kühlung der Reaktoren dienen. Vorraussetzung hierfür ist jedoch, dass die zahlreichen Lecks innerhalb der Anlage abgedichtet werden können. Ansonsten würde auch das recycelte Wasser wieder aus der Anlage austreten. Da die in Fukushima gebaute Aufbereitungsanlage verstrahltes Wasser jedoch nicht vollständig dekontaminiert, könnten sich dadurch die Probleme vor Ort noch verschärfen. Denn mit jedem Durchlauf  durch die Reaktoren würde das genutzte Wasser weiter verstrahlt werden.

Spiegel / nature newsblog

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