Pine Point ist eine Stadt, die man nie gesehen haben muss, und tatsächlich wird sie niemand jemals wieder sehen. Pine Point existiert nicht mehr. Entworfen auf den Zeichenbrettern von Architekten und Stadtplanern wurde der Ort im Auftrag der kanadischen Regierung und des Bergbaukonzerns Comico in die Abgeschiedenheit der Northwest-Territories gebaut. Im Jahre 1988 schloss die lokale Mine und mit ihr verschwand Pine Point von der Landkarte. Abrisstrupps machten die Stadt dem Erboden gleich. Zurück blieb nur das fahle Muster des ehemaligen Straßennetzes, dass den kleinen Ort durchzog und die Erinnerung seiner ehemaligen Bewohner.

Michael Simons und Paul Shoebridge erwecken Pine Point in ihrer schönen Webdokumentation ‚Welcome to Pine Point‚ wieder zum Leben. Es ist ein schöner Zufall, dass ausgerechnet das tote Städtchen aus der kanadischen Einöde zum Inhalt einer Dokumentation wurde, die mittlerweise als wegweisend für die Zukunft des E-Books gilt.

Welcome to Pine Point!

via Leander Wattig

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